Ausgesetzt in der Wildnis
Gnadenlose Savanne
S1 F7:
Jedes Jahr kommen 2 Mio. Touristen nach Kenia, um auf Safaris die eindrucksvolle Tierwelt Afrikas zu erleben. 70 sterben jedes Jahr bei Angriffen durch Raubtiere. Survival-Experte Bear Grylls lässt sich per Fallschirm in der kenianischen Savanne absetzen. Nur mit einem Messer, einem Flint und einer Wasserflasche ausgerüstet zeigt er dem Zuschauer nun, wie man in der exotischen, aber tödlichen afrikanischen Wildnis am oberen Ende der Nahrungskette bleibt und seinen Weg in die Zivilisation zurückfindet. Am Horizont verspricht eine Bergkette Wasser und Zivilisation. An Löwenspuren vorbei bricht Bear Grylls in diese Richtung auf. Einer Elefantenherde geht er aus dem Weg, denn Elefanten, die sich bedroht fühlen, können gefährlich werden. In der Mittagshitze zieht er sich in eine Höhle zurück, um nicht zu dehydrieren. Mit Aloeblättern desinfiziert er eine Wunde, die er sich beim Landen zugezogen hat. Später setzt er seinen Weg fort. Er braucht dringend Wasser. Tierspuren führen ihn zu einem kleinen Rinnsal, das sauber zu sein scheint. Er hat keine Zeit, das Wasser abzukochen und geht das Risiko ein. Mit voller Flasche marschiert er weiter in die Dunkelheit. Nachts ist es kühler. Der Nachteil: Raubtiere sind aktiver. Jetzt muss er sich noch mehr vor Löwen in Acht nehmen, die im hohen Gras lauern. Am nächsten Morgen passiert er einen erloschenen Vulkankrater, in dem er Salz findet und zwei Nashörner, mit denen nicht zu spaßen ist. Geier führen ihn zu einem von Löwen frisch geschlagenen Zebra. Er schneidet sich ein Steak runter, bleibt aber immer wachsam, denn die Löwen können zurückkommen. Nachdem er sich mit dem rohen Fleisch gestärkt hat, erreicht er den Fuß der Bergkette. Im Gegensatz zum Rest der Welt, sollte man in Afrika Flüssen in Richtung Quelle folgen, weil sie oft einfach in der Savanne versickern. Die Quelle bedeutet Leben und Zivilisation. Er folgt dem Fluss bergauf. Nach einer ungemütlichen Übernachtung unter einem Baum geht es weiter. Besonders Flusspferden muss er ausweichen. Sie sind sehr territorial und töten in Afrika die meisten Menschen. Das Wasser wird kälter und schneller. In einem Canyon sieht er plötzlich ein Seil und ein einfaches Liftsystem. Menschen können nicht weit weg sein. Er klettert das Seil hoch und erreicht die Kante des Canyons. Ganz in der Nähe sind Hütten zu sehen. Seine Safari ist zu Ende.