Die Anden: Natur am Limit

Die Anden: Natur am Limit

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Geboren aus vulkanischem Feuer sind die Anden das längste und eines der jüngsten Gebirge der Welt. Über 7.000 Kilometer erstrecken sie sich entlang der gesamten Westküste Südamerikas, ihre höchsten Gipfel erreichen fast 7.000 Meter. Die zerklüftete Berglandschaft, beheimatet eine unglaubliche Vielzahl unterschiedlichster Lebensräume, von den tropischen Nebelwäldern im Norden bis hin zu den riesigen Eisfeldern Patagoniens im Süden. Die Serie zelebriert in epischen Bildern nicht nur die atemberaubenden Landschaften der Anden, deren eisige Gipfel, riesige Salzseen, bunte Lagunen und prähistorische Wälder, sondern feiert auch deren Tierwelt, vom Puma, dem kraftvollen Andenjäger, bis hin zu winzigen Mikroorganismen, die in ätzenden Lagunen leben. Längst nicht alle Tiere kommen mit der fordernden Umgebung zurecht, und in große Höhen dringen nur wenige Spezialisten vor. Bei den Kolibris etwa wird jede Höhenstufe der Berge von anderen Arten, mit speziellen Fähigkeiten besetzt. Dramaturgisch folgen die Serienepisoden charismatischen Säugetieren, wie etwa den Brillenbären, den einzigen in Südamerika vorkommenden Bären, und gewähren einen intimen Einblick in ihr Familienleben. Auch so manche Rarität tritt ins Rampenlicht, wie der erst kürzlich entdeckte Andenmakibär, oder die extrem seltene Andenkatze. Über drei Jahre benötigten Christian Baumeister und sein Team um die Serie fertigzustellen. Gedreht wurde in sechs Ländern, an mehr als 500 Drehtagen. Immer wieder stellten die unwirtliche, schwer zugängliche Bergwelt oder aber auch örtliche Behörden das Team vor schwierige logistische Aufgaben. Kein Weg war zu weit, kein Berg zu hoch. Über 30.000 Reisekilometer legte die Filmcrew allein im Geländewagen zurück, oft auf steilen Schotterwegen, weit abseits der nächsten menschlichen Siedlungen. Wochenlang folgte das Team in kräftezehrenden Märschen einer Brillenbär Familie in fast 5.000 Metern Höhe durch sumpfiges Hochland. Auch die Geburt eines Vikunjas einzufangen gelang nur mit unendlicher Geduld. Um den Tanz der Flamingos abzulichten, mussten die Kameraleute - getarnt im rosa Tarnanzug - kilometerweit durch den knietiefen Schlamm und das eiskalte Wasser der auf 4.000 Metern Höhe gelegenen Lagune waten. Erstmals tauchte das Filmteam auch in die Tiefen des Titikakasees, des höchstgelegenen schiffbaren Sees der Welt, auf den Spuren eines weitgehend unbekannten Frosches. Beim Filmen eines heftigen Gewitters auf der offenen Salzpfanne im Hochland war das Team ungeschützt den Mächten der Natur ausgeliefert. Und nicht nur hier geriet es in Lebensgefahr. Bei den Dreharbeiten am Aconcagua in knapp 7.000 Metern Höhe, geriet der Filmhubschrauber in heftige Turbulenzen und drohte abzustürzen. Zum ersten Mal behandelt diese außergewöhnliche Serie den Naturraum der Anden in aller Ausführlichkeit. Einmaliges Tierverhalten, hochästhetische Landschaftsbilder und selten im Fernsehen gesehene Tiere zeichnen diese Serie aus. Modernste Filmtechnik, Aufnahmen in 4K, Drohnen, Ultrazeitlupenkameras und vieles mehr, bringen die Anden hautnah in das Wohnzimmer des Zuschauers.
Regisseur Christian Baumeister

Trailer

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