The Road to Guantanamo

The Road to Guantanamo

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Präsident Bush sagt am Anfang, was Sache ist: In Guantanamo sitzen schlechte Menschen ein, die das Böse verkörpern. Dann kommen die so Gescholtenen ins Bild, Asif, Ruhel, Shafiq und Monir. Das Quartett lebt in Tipton bei Birmingham. Als Asif zur Hochzeit in Pakistan aufbricht, folgen ihm die drei Freunde. Ein Imam in der Moschee von Karachi ruft auf, den bedrängten Afghanis zu helfen und sie reisen mit dem Bus ins Nachbarland, gelangen nach Kandahar, als die US-Bombardierung beginnt, auf ihrem Weg zurück über die Taliban-Hochburg Kunduz werden sie von der Nord-Allianz gefangengenommen, von Amerikanern und Briten befragt und kurzerhand als Al-Kaida-Kämpfer nach Guantanamo verfrachtet, wo sie unter schrecklichen Bedingungen über zwei Jahre lang ausharren müssen. "Ihr seid jetzt Eigentum der Marines. Das ist eure Endstation" droht einer der Soldaten. Wie schon in seinem Goldener-Bär-Gewinner "In This World" treibt den produktivsten britischen Regisseur der Gegenwart hier nackte Empörung, die sich in jeder Einstellung dieses auf wahren Personen basierenden Dokudramas erkennen lässt, das sich aus Archivmaterial, Interviews und vor Ort in Afghanistan gedrehten Szenen zusammensetzt.
Hauptdarsteller Riz Ahmed, Farhad Harun, Waqar Siddiqui
Regisseur Michael Winterbottom, Mat Whitecross