Marco
Die erste Spur
S1 F22:
Das Schiff läuft in den Hafen von Buenos Aires ein. Mit Jubel begrüßen die Auswanderer ihre neue Heimat. Freudig verabschiedet sich Marco von Renata und Frederico und fragt sich zu dem Haus von Senor Melelli durch, der ihm Informationen über den Aufenthalt seiner Mutter geben kann. Dort angekommen, erfaehrt er von einer alten Frau, daß Melelli Pech mit seinen nicht ganz sauberen Geschäften hatte und über Nacht verschwunden sei. Sie weiß nur, daß er zuletzt in Bahia Blanca gesehen wurde. Marco weiß nicht mehr weiter, doch dann fällt ihm ein, daß seine Mutter in einem ihrer Briefe von einem Arbeitsplatz erzählte, mit dem sie sehr zufrieden war. Die Adresse hatte sie aufgeschrieben. Es stellt sich heraus, daß dieser Ort nicht weit entfernt ist, und Marco macht sich auf den Weg dorthin. Als Marco dort ankommt, trifft er niemanden an, nur das Dienstmädchen Rosita, von dem Marco erfährt, daß die Familie erst im nächsten Monat zurückkehrt, und daß Rosita leider noch nie von Anna Rossi, Marcos Mutter, gehört hat. Vor Enttäuschung fällt Marco in Ohnmacht. Aufgeregt läuft Rosita auf die Straße, um Hilfe zu holen. Sie trifft eine Nachbarin, die sich zwar an Anna erinnert, ihren neuen Aufenthaltsort aber auch nicht kennt. Sicher ist nur, daß Marcos Mutter die Stadt verlassen hat. Marco ist davon überzeugt, daß seine Mutter nach Bahia Blanca gegangen ist und will nun mit dem Zug dorthinfahren. Am Bahnhof muß er jedoch feststellen, daß man ihm all sein Geld gestohlen hat. Er versucht auf den abfahrenden Zug aufzuspringen, was ihm aber nicht gelingt. Was tun? Marco ist ratlos.