Die Jagd nach Land – Das globale Geschäft mit dem fruchtbaren Boden

Die Jagd nach Land – Das globale Geschäft mit dem fruchtbaren Boden

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Ist das "Geschäft mit dem Land" überhaupt ethisch vertretbar? – Seit 2008 ist das Leben der kleinen bäuerlichen Betriebe vor allem in den neuen deutschen Bundesländern zunehmend härter geworden: "Fremdkapitalinvestoren kaufen seit der Wirtschaftskrise jeden einzelnen Hektar - dadurch, dass sie Kapital von Anlegern investieren, sind sie liquider als wir und können in großem Umfang Land kaufen und pachten. Mittelfristig wird das zum Ende der kleinen familiengeführten Betriebe führen", sagt Carlo Horn, Landwirt und Berater von Ökobetrieben. – Der Bodenpreis in Rumänien ist in den letzten fünf Jahren auf 172 Prozent seines ursprünglichen Wertes gestiegen – doch vier Millionen kleine Bauern verlieren hier gleichzeitig ihre Existenzgrundlage. Ihre Farmen entsprechen nicht den EU-Standards, sie erhalten keine europäischen Agrarsubventionen und können mit Großbetrieben nicht konkurrieren …