Präparatoren
S1, F3: Gelebt, geliebt und ausgestopft - Die konservierte Kreatur. Wenn Struppi, Muschi oder Hansi den letzten Atemzug getan haben, fällt es vielen Tierbesitzern schwer, sich endgültig von ihrem Liebling zu trennen. Doch zumindest die sterbliche Hülle lässt sich dauerhaft erhalten. Neben Jagdtrophäen hat sich der Berliner Präparator Ingo Kopmann auf die Konservierung von Haustieren spezialisiert. Vom Wellensittich bis zum Schäferhund werden die verblichenen Lieblinge abgezogen, präpariert und möglichst naturgetreu wieder hergestellt. Wie z.B. der Bordercollie Püppi, der eine Operation nicht überlebte und jetzt einen Ehrenplatz im Wohnzimmer seines Frauchens bekommen soll. Auch die Wissenschaft hat Bedarf am präparierten Tier. Die Sammlung des Museums für Tierkunde in Dresden umfasst mehr als sechs Millionen ausgestopfte Studienobjekte. Und es werden täglich mehr: Die jüngste Herausforderung für die Präparatoren: Das Skelett eines gestrandeten Pottwals soll für die Sammlung gereinigt und entfettet werden. Spiegel TV begleitet Präparatoren bei ihrer Arbeit.
