Weihnachten 1933-45

Weihnachten 1933-45

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Deutsche Weihnachten unterm Hakenkreuz. Bewegende Originalaufnahmen - unkommentiert. Von der vorweihnachtlichen Winteridylle 1933 bis zum ersten Nachkriegsweihnachten 1945. Von Anfang an instrumentalisieren die Nationalsozialisten das traditionelle Weihnachtsfest für ihre Zwecke. Aus dem Christbaum wird der Weihnachts- oder Lichtbaum. In den Städten aufgestellte Tannenbäume markieren die Orte für die Sammel- und Verteilaktionen des neu gegründeten Winterhilfswerkes. Das Weihnachtsfest wird zum "Volksweihnachten" verklärt. Hermann Göring beschenkt Kinder mit Stahlhelmen, Marika Rökk tritt im Wunschkonzert auf. Die Propaganda zeigt glückselige Zuhörer an der Heimatfront und in den Lazaretten. Im vierten Kriegswinter gilt dann schon: "Alle Skier an die Front". Großangelegte Spendenaktionen sollen die schlecht ausgerüsteten Soldaten an der russischen Front unterstützen. Und während im Winter 1942 die Sechste Armee in Stalingrad eingekesselt wird, vergnügen sich Eva Braun und ihr Gefolge zur Weihnachtszeit im Schnee. Festgehalten auf 16 mm und in Farbe. Zum ersten Nachkriegsweihnachten werden aus Konzentrationslagern befreite Kinder nach England geflogen. War die Produktion von Spielzeug und Weihnachtsschmuck in den letzten Kriegsjahren in Deutschland noch verboten, füllen sich nun die Auslagen in den Geschäften wieder. Die Alliierten begehen ihr erstes Weihnachtsfest im besetzten Deutschland.