Camorra - Neapel und die Mafia

Camorra - Neapel und die Mafia

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Organisierte Kriminalität in Neapel hat viele Gesichter, aber nur einen Namen: Die Camorra. Mit einer Fülle von bisher nie gezeigtem Archivmaterial zeichnet Francesco Patierno ein stimmungsvolles Bild von Neapel und der Entwicklung der berühmten Camorra zwischen 1960 und 1990 - von ihrer Etablierung über ihre Unterordnung in die italienische Mafia bis zu ihrer Neuordnung unter Boss Raffaele Cutolo zu einer einflussreichen, gewalttätigen und kriminellen Einheit. In der völlig verarmten Region um Neapel herrscht in den Nachkriegsjahren hohe Arbeitslosigkeit. Der Schwarzmarkt ist so groß wie der legale Markt und der Schmuggel von Zigaretten ist weit verbreitet. Kriminalität bildet für Tausende in der Stadt ihre Existenzgrundlage, auch für Kinder, die schon früh anfangen zu stehlen oder sich am Verkauf der illegalen Zigaretten beteiligen. Selbst der Bürgermeister der Stadt billigt den Verkauf - ihn zu verbieten, würde die Kriminalität nur weiter fördern. Francesco Patierno sagt von seiner Heimatstadt, sie sei kein Ort der Rebellion - die (dringend benötigte) soziale Revolution ist ausgeblieben. Die Camorra hingegen ist aus einer Stadt heraus geboren, in der die Armut und miserablen Lebensumstände die Menschen beherrschen, eine Stadt, die vom Staat vergessen worden...