Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote

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Basierend auf der Heiligen Schrift, mit zusätzlichem Text aus mehreren weiteren Federn, war Die Zehn Gebote die letzte Regiearbeit von Cecil B. DeMille. Die Geschichte erzählt vom Leben Mose, von dem Zeitpunkt an, als er als Kleinkind von der Tochter des Pharaos inmitten von Rohrkolben gefunden wurde, bis zu seinen langen, harten Bemühungen, die Hebräer aus ihrer Sklaverei durch Ägypterhand zu befreien. Mose (Charlton Heston) beginnt sein "richtiges Leben" als der Adoptivsohn des Pharaos (und als Meister im Pyramiden-Entwerfen, der auf der Baustelle solche Weisheiten loslässt wie "Blut ist schlechter Mörtel"), doch als er seine wahre hebräische Herkunft aufdeckt, versucht er seinem Volk das Leben leichter zu machen. Nach der Verbannung durch seinen neidischen Halbbruder Ramses (Yul Brynner) kehrt Mose schließlich doch an den Hof des Pharaos zurück, mittlerweile bärtig, und warnt ihn, dass er von Gott eine Botschaft empfangen hat und dass die Ägypter die Hebräer möglichst schnell freilassen sollten, wenn sie wissen, was gut für sie ist. Erst nachdem die Zehn Plagen Ägyptens Bevölkerung dezimiert haben, gibt Ramses nach. Als die Hebräer das Rote Meer erreichen, erkennen sie, dass Ramses nicht Wort gehalten hat und vorhat, sie alle töten zu lassen. Mose rettet sein Volk jedoch durch einen kleinen göttlichen Zaubertrick, mit dem er das Meer teilt. Später wird Mose am Berg Sinai wieder einmal von Gott konfrontiert, der ihm nun die Zehn Gebote verkündet. In der Zwischenzeit vergessen die Hebräer, angeführt vom scheinheiligen Dathan (Edward G. Robinson) ihre Religion und benehmen sich wie Wüstlinge. "Wo ist euer Mose jetzt?", fragt Dathan nach der Art eines Gangsters von der Lower East Side. Und schon bald findet er es heraus. DeMilles Die Zehn Gebote, ein Remake seines Stummfilms von 1923, ist vielleicht nicht das subtilste und eleganteste Werk der Unterhaltung, das je geschaffen wurde, doch es erzählt seine Geschichte mit einer Klarheit und Lebendigkeit, wie sie nur wenige Bibelgelehrte erreichen konnten. Es sind höchstwahrscheinlich die ereignisreichsten 219 Minuten der Filmgeschichte - und wer weiß schon, ob Nofretete (Anne Baxter) nicht wirklich Reden hielt wie, "Oh, Mose, Mose, du fantastischer, sturer, liebenswürdiger Trottel"?
Hauptdarsteller Charlton Heston, Yul Brynner, Edward G. Robinson
Regisseur Cecil B. DeMille