Mein Kampf

Mein Kampf

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Als junger Mann landet Adolf Hitler verarmt in einem Obdachlosenheim in Wien. Als ausgemergelter Einzelgänger versucht er an der Wiener Kunsthochschule aufgenommen zu werden und hat zudem ein Auge auf das Arbeitermädchen Gretchen geworfen, das allerdings ein Verhältnis zu dem herzensguten Lebenskünstler Schlomo pflegt. Damit nicht genug lebt Hitler mit dem Juden Schlomo und dessen Kumpel Lobkowitz gemeinsam im Obdachlosenheim. Der gutmütige Schlomo empfindet Mitleid mit Hitler und nimmt sich seiner väterlich an. Georg Tabori sorgte vor gut 20 Jahren mit seinem Theaterstück "Mein Kampf" für große Aufregung im Kulturbetrieb. 2008 nahm sich Regisseur Urs Odermatt der galligen Satire an, die er recht frei verfilmte, stärker in Richtung Groteske entwickelte und die nun dank UFA Cinema doch noch ihren Weg ins Kino findet. Vor allem die Leistungen der Schauspieler, allen voran Tom Schilling als armseliger Adolf und Götz George als väterlicher Schlomo, machen den Film zur Empfehlung.
Hauptdarsteller Götz George, Tom Schilling, Bernd Birkhahn
Regisseur Urs Odermatt