Serenade für zwei Spione

Serenade für zwei Spione

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Eine internationale Waffenschieberbande in den USA hat den Prototyp eines Lasergewehres aus einem deutschen Labor gestohlen. Der FBI-Agent Cormoran wird darauf angesetzt, die hochmoderne und sehr effektive Waffe wiederzubeschaffen. Doch es gibt einige Anzeichen dafür, dass er zu den Gegnern übergelaufen ist. Da Agent 007 derzeit in anderer Mission unterwegs ist, muss der Geheimdienstchef auf seinen zweitbesten Mann, die vorhergehende Nummer 006, zurückgreifen. Und so erhält der deutsche Geheimagent John Krim den Auftrag, das Gewehr wieder in seine Hände zu bringen, Beweise für Cormorans Verrat zu finden und den Kollegen letztlich auszuschalten. Krims Reise führt ihn über den Ozean, und dort erlebt er in San Francisco, Los Angeles und Las Vegas haarsträubende Abenteuer. Dabei kommen ihm zwei Frauen in die Quere, bei denen Krim sich überhaupt nicht sicher sein kann, ob er ihnen trauen kann oder ob auch sie nicht vielmehr für die Gegenseite arbeiten. Regisseur Michael Pfleghar nutzt jede Gelegenheit, um zu demonstrieren, dass sein zweiter Kinofilm eine abgedrehte James-Bond–Persiflage ist. Er lässt keinen noch so abstrusen Einfall aus: Sein Bond-Abklatsch 006, der sich genregerecht regelmäßig durch die Betten der Schönen schläft, hat es mit einem Atomhubschrauber, einem Dynamitbrötchen und explodierenden Toiletten zu tun. In Pfleghars Film tauchen, wenn benötigt, urplötzlich Fahrräder in der Wüste auf, und ein auf dem Las Vegas Strip vor dem Horseshoe „falsch parkendes“ Flugzeug erhält prompt ein Strafmandat. Zu den absurden Höhepunkten des Streifens zählen ein u.a. ein Rock-'n’-Roll-Ballett und ein bizarrer Schusswechsel unter Wasser.
Hauptdarsteller Tony Kendall, Barbara Lass, Helmut Lange
Regisseur Michael Pfleghar