Türkei: "Das Migrationsproblem ist zur politischen Waffe geworden"

Türkei: "Das Migrationsproblem ist zur politischen Waffe geworden"

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Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und ihr türkischer Kollege Recep Tayyip Erdogan beraten am Dienstag über die Flüchtlingskrise an der türkisch-griechischen Grenze. Erdogan hatte Ende Februar die Grenzen seines Landes zur EU geöffnet und einen starken Flüchtlingsandrang vor den Toren Griechenlands ausgelöst. Die griechischen Behörden hielten die Grenze teils unter Einsatz von Tränengas geschlossen, doch der Druck auf Brüssel steigt. Die humanitäre Situation ist unhaltbar.Die Lage lässt den Flüchtlingsstreit zwischen der Türkei und der EU erneut aufflammen. Welche Absichten die Türkei mit diesem Bruch des im März 2016 geschlossenen Flüchtlingsabkommens verfolgt und wie sich die Lage für Flüchtlinge in der Türkei verändert hat, erklärt Pasak Kocadost, Mitglied der türkischen NGO „Zusammen leben“.