Magnifica presenza
Der 28jährige Pietro, ein Einzelgänger, der Nachtschichten in einer Bäckerei schiebt, ist nach Rom gezogen, um Schauspieler zu werden. Er bezieht ein wunderschönes Apartment, das zwar ein wenig reparaturbedürftig, aber dafür günstig ist. Recht bald gewinnt er den Eindruck dieses nicht allein zu bewohnen - Möbel findet er anderntags verschoben und aus leeren Räumen dringen Geräusche zu ihm. Er versucht die störenden „Mitbewohner“, die ihm in Gestalt sieben Erwachsener und eines Halbwüchsigen erscheinen, mit allen Mitteln los zu werden – ohne Erfolg. Nach und nach entwickeln sich aus dieser Zwangs-Gemeinschaft innige Beziehungen und Pietro hat zum ersten Mal in seinem Leben das Gefühl, nicht einsam zu sein. Erstmals ist er Teil einer Gruppe, der er seine Wünsche, Ängste und Geheimnisse anvertrauen kann. Als der Moment der Trennung letztendlich gekommen ist, fällt es Pietro schwer, wieder allein zu leben. Glücklicherweise hat er aber von seinen "Geister“-Freunden viel gelernt, die Begegnungen haben ihn stärker und selbstbewusster gemacht.