Die Libelle
S1, F9: Mira greift mit ihren Leuten einen Versorgungstrupp an und erbeutet Waffen, Medikamente und wichtige Ausrüstung. Es steht fest, dass es in Terra Nova einen Spion gibt, der sie mit Informationen füttert. Sie wusste nämlich alles über den Versorgungstrupp. Die Frage ist nur, wer der Verräter ist, und wie er mit Mira kommuniziert. Ganz Terra Nova steht gerade Kopf, das große Erntefest wird vorbereitet. Zoe hat die große Ehre und darf beim obligatorischen Theaterstück Commander Tayler spielen, sie ist schon ganz aufgeregt. Aber alles wird überschattet von der Suche nach dem Spion. Ein Soldat verletzt eine Libelle, die bei den Vorbereitungen für das Fest über den Marktplatz fliegt. Man stellt fest, dass sie einen Mikrochip bei sich trägt. Sie ist also so eine Art Brieftaube, durch die Mira mit dem Spion in Verbindung bleibt. Aber leider ist der Mikrochip zerstört und die Libelle durch den Schlag flugunfähig - es besteht also auch weiterhin keine Chance, den Spion dingfest zu machen. Gleichzeitig wird Jim von Boylan auf eine andere Fährte gesetzt. Boylan wird nämlich von Taylor im Gefängnistrakt festgehalten und verhört. Als Jim kurz mit Boylan allein ist, verrät der ihm, dass unter dem Pilgerbaum etwas liegt. Jim macht sich gleich auf die Suche und findet eine Leiche. Durch einen Zufall kommt Jim dahinter, dass es sich bei der Leiche um General Philbrick handelt, Taylors Vorgesetzten. Taylor gibt zu, dass der General vor 5 Jahren mit Lucas Hilfe (Taylors Sohn), nach Terra Nova gekommen ist, um Taylor von seinem Kommando zu entbinden. Das hat Taylor nicht zugelassen und hat ihn erschossen. Er behauptet jedoch, das er keine Wahl hatte, und es nur getan hat, um Terra Nova zu beschützen. Hinter allem soll eine Bande von Verbrechern stecken, die Terra Nova nur ausbeuten wollen und genauso vernichten werden, wie die alte Welt. Ob das stimmt bleibt ungeklärt, genauso wie die Frage nach dem Spion.
