Eine gute Nachricht
S1, F35: Marco ist verschwunden, was Violetta große Sorgen bereitet. Davon ahnt der Junge freilich nichts, denn er steht am Bahnhof und zerbricht sich den Kopf darüber, wie er es anstellen könnte, nach Buenos Aires zu gelangen. Am Bahnhof trifft er auch Marcel wieder, der genau wie am Vortag versucht, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Der Junge schüttet dem Vagabunden nun sein ganzes Herz aus, erzählt ihm von seiner Mutter, von Señor Muretti und schließlich von Milelli. Daraufhin erzählt ihm Marcel eine etwas verworrene Geschichte von einem Freund, der Francesco Milelli kennt, und erwähnt außerdem noch einen Brief, den er Marco geben könne. Marco ist überglücklich, denn endlich hat er wieder Anlaß zur Hoffnung. Zurück im Hotel erzählt er Pepe von seiner nächsten Verabredung mit dem Vagabunden. Pepe ist mißtrauisch, und so begleiten er und seine Töchter Marco zu dem mit Marcel vereinbarten Treffpunkt. Doch Marcel kommt nicht selbst, sondern läßt Marco per Boten seine Adresse übermitteln. Sofort begeben sich Marco und seine Freunde zu dieser Adresse, bei der es sich um einen halbabgerissenen Schweinestall handelt: Marcels traurige Behausung. Dort erhält Marco von Marcel einen Brief seiner Mutter mit einer Adresse in Buenos Aires, wo Anna bei einer gewissen Familie Mechinez wohnt. Endlich weiß Marco, wo sich seine Mutter aufhält, und als ihm Marcel auch noch Geld für die Reise nach Buenos Aires verspricht, kennt die Freude des Jungen keine Grenzen mehr. Das Geld hat angeblich ein Freund von Marcel für Marcos Mutter aufgehoben und verstecktgehalten, eine Behauptung, die erneut Pepes Mißtrauen weckt.
