Episode 19-21
S1, F107: Falscher Ritter: Lester bekommt zu seinem Geburtstag Eintrittskarten für ein Turnier geschenkt. Dort tritt sein Vorbild, sein großer Held Sir Meadowlark auf, und Lesters größter Wunsch ist es, ihn persönlich kennen zu lernen. Aber als Lester Sir Meadowlark gegenüber steht muss er feststellen, dass alles ein großer Schwindel ist. Das Pferd ist ausgestopft, das Schwert aus Käse, und das alles weil Sir Meadowlark vor langer Zeit bei einem Turnier seinen Mut verloren hat. Also beschließen Lester und seine Freunde etwas zu unternehmen, damit er ihn wiedererlangt. Tatsächlich geht Sir Meadowlark frisch gestärkt zum nächsten Turnierkampf, der allerdings kläglich für ihn endet: denn als Lester den Helm von Sir Meadowlark aufsetzt, stellt er fest, dass dieser aus Pergament ist. / Goldene Rüben: Schmed hat wieder einmal den „Stein der Weisen“ entdeckt und durch eine Verkettung erstaunlicher Zufälle glaubt er tatsächlich, dass er alle Dinge in Gold verwandeln kann. Das kommt Baron Gruff gerade Recht, denn er muss heute seine hohen Steuern an König Trepid zahlen und hat nicht einen Pfennig Geld. Er besitzt lediglich eine Karre voll Rüben in seiner Schatzkammer, die er als Kapitalanlage gekauft hatte. Als nun Schmed dem Grafen seine Künste zeigen soll, gibt es natürlich ein Desaster, denn König Trepid ist nicht bereit, sich seine Steuern in Rüben bezahlen zu lassen. Zum Glück hat die verschwenderische Baronin Gruff eine riesige Goldstatue von sich und Liddy machen lassen, die der Baron überglücklich dem König übergibt. Das war Rettung in letzter Sekunde. / Höfische Liebe: Heute wird auf der Blechkopf-Akademie ein höchst heikles Thema behandelt. Die höfische Liebe. Und jeder von den Freunden bekommt eine eigene Aufgabe gestellt. Lester muss dichten, Schmed zur Lyra singen, Bob einer Dame eine Blume überreichen und Liddy die Aufmerksamkeit eines Ritters erlangen, damit er ihr zu Ehren ins Turnier zieht. Klar, dass sie lieber selber kämpfen würde, aber das ist nicht Sinn der Aufgabe. So versucht jeder auf seine Art die Aufgabe zu lösen und jeder versagt auf seine Art. Lester schreibt ein wunderschönes Liebesgedicht an sein Schwert und Liddy himmelt vergebens einen stattlichen Ritter an, bis sie auf ihre Art versucht, seine Aufmerksamkeit zu erringen. Sie gibt ihm ordentlich eins über und muss dabei feststellen, dass sie eine leere Rüstung angehimmelt hat.
