Kaptän über Bord
S1, F39: Endlich befindet sich Marco auf dem Schiff, das ihn nach Rosario bringen soll. Man hat Buenos Aires schon weit hinter sich gelassen und Marco erlebt nun den Alltag an Bord des kleinen Segelschiffes. Ein Alltag, der wie immer von dem fröhlichen Streit zwischen Kapitän Alessandro und dem Matrosen Mario begleitet wird. Mit großer Verwunderung beobachtet Marco, daß hier zwei Menschen auf engstem Raum miteinander leben, die nichts anderes im Sinn haben, als sich gegenseitig mit kleineren oder größeren Streichen auszutricksen. Es dauert eine Weile, bis Marco dahinterkommt, daß sich die beiden Streithähne von ganzem Herzen mögen, und daß Kapitän Alessandro, der sich gerne furchterregend und laut gibt, im Grunde genommen ein ganz weiches Herz hat. Marco verlebt eine lustige Zeit an Bord des kleinen Segelschiffes. Man singt gemeinsam, tauscht Erinnerungen aus Genua aus und genießt die schöne Flußlandschaft, an der das Schiff vorbeizieht. Überrascht muß sich Marco eingestehen, daß er am liebsten an Bord des kleinen Segelschiffes bleiben würde. Doch er weiß, daß er sein Ziel nicht aus den Augen verlieren darf.
