Pepe und der Puma
S1, F31: Pepe und seine Truppe sind wieder mit dem Pferdekarren unterwegs durch die Pampa. Langsam geht die Sonne unter, und es wird Zeit, eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. Als sie zufällig auf die Überreste eines alten Hauses stoßen, beschließen sie, dort zu nächtigen, denn immerhin gibt es dort sogar einen Brunnen. Plötzlich springt ein Hirsch vorbei, den Pepe und Marco jagen wollen. Sie freuen sich so sehr auf einen guten Braten, daß Pepe übermütig mit seiner Pistole in die Luft schießt und den Hirsch dadurch natürlich verjagt. Pepe schämt sich, denn immerhin hat er seinen Töchtern oft genug vorgeflunkert, der beste Jäger Italiens zu sein. Aus dieser peinlichen Situation will Marco ihm heraushelfen, und so begeben sich beide auf die Suche nach dem Hirschen. Doch statt des Hirschen sehen sie sich plötzlich einem Puma gegenüber. Sie stellen sich tot und warten ängstlich darauf, daß das Raubtier abzieht. Als sie schließlich von ihrem abenteuerlichen Jagdausflug zum Haus zurückkehren, nehmen sie sich gegenseitig das Versprechen ab, den Mädchen nichts von dem Raubtier zu erzählen. Sie vernageln Fenster und Türen, nehmen sogar das Pferd mit ins Haus und wollen sich die Nachtwache teilen. Doch müde von der langen Reise, werden beide vom Schlaf übermannt, und so hört keiner den Puma übers Dach schleichen. Als das gefährliche Tier gerade im Begriff ist, zum Sprung anzusetzen, wird der Affe Peppino vom Wiehern des Pferdes geweckt. Sein Geschrei schlägt den Puma schließlich in die Flucht. Am nächsten Morgen läßt sich Pepe dazu verleiten, sich vor seinen Töchtern als Held aufzuspielen. In schillernden Farben erzählt er von seinem nächtlichen Kampf mit dem Puma. Plötzlich entdeckt er die Fußspuren des Pumas, begreift, daß dieser tatsächlich im Haus war und fällt vor Schreck in Ohnmacht. Zum ersten Mal fällt es den Kindern schwer, mit Pepe Mitleid zu haben, und so brechen sie in ein fröhliches Gelächter aus.
