Schätze der Finsternis, Teil 1
S25, F101: In Galsworthy, wo die Sonne golden über dem Holly Brook untergeht, liegt mehr als nur Schlick auf dem Grund des Flusses: uralte Schätze, alte Feindschaften und bald auch eine Leiche. Als Mudlarking-Fan Jonny Hoxham bei der Suche nach einem legendären Fundstück ertrinkt, sieht zunächst alles nach einem tragischen Unfall aus. Doch DCI Barnaby ahnt schnell: Hier war mehr im Spiel als ein falscher Tritt. Die Ermittlungen führen ihn und DS Winter tief in die verschlammte Welt rivalisierender Schatzsucher. Zwischen den ehrgeizigen „Midsomer Mudlarkers“ und ihren Widersachern, den „Magneteers“, tobt ein Kleinkrieg um Ehre, Ruhm und natürlich den besten Fang. Als ein uraltes Gefäß mit menschlichen Überresten auftaucht, ist klar: Der Streit hat Wurzeln, die weit in die Vergangenheit reichen und vielleicht besser dort geblieben wären. Mitten in dieses Chaos platzt die Schauspielerin Lucy Weaving, die für eine Fernsehdokumentation ihre Familiengeschichte erforscht. Mit Hilfe von Sarah Barnaby stößt sie auf das Schicksal ihrer verschollenen Tante Jessie Clissold, die vor Jahrzehnten spurlos aus dem Dorf verschwand. Als Jessies altes Fahrrad aus dem Fluss geborgen wird, ist klar: Sie hat Galsworthy wohl nie verlassen. Mit trockenem Humor und messerscharfem Spürsinn navigieren Barnaby und Winter durch einen Strudel aus Gier, Lügen und einer schrecklicher Familiengeschichte. Am Ende zeigt sich: Manche Wahrheiten sinken zwar zu Boden, aber früher oder später spült sie der Fluss des Lebens wieder ans Licht.
