Bitteres Fest
In Bitteres Fest sind zwei Zeitebenen zu einem dichten Spiel zwischen Realität und Fiktion verwoben: Nach dem Tod ihrer Mutter flüchtet sich die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa in Arbeit, bis eine Panikattacke sie zum Innehalten zwingt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Patricia reist sie von Madrid nach Lanzarote, wo verdrängte Trauer und persönliche Brüche an die Oberfläche kommen. Ebenso in Madrid, Jahre später, kämpft der Autor und Regisseur Raúl Durán mit einer kreativen Krise – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben spiegelt. So verschwimmen die Grenzen zwischen Erlebtem und Erdachtem auf schmerzhafte Weise. In meisterhafter Regie und mit Drehbuch vom preisgekrönten Pedro Almodóvar wird offenbart, wie untrennbar die Ebenen Fiktion und Realität oftmals sind.
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