Der Mädchenkrieg
Die drei Töchter des Dessauer Kaufmanns Sellmann ziehen 1936 mit ihrem Vater nach Prag, wo er eine Stelle als Direktor der Böhmischen Landesbank annimmt. Für die drei unterschiedlichen Frauen beginnt ein neues Leben, das der Film über einen Zeitraum von zehn Jahren begleitet. Der Zweite Weltkrieg wird bald beginnen. "Der Stoff - das Schicksal der drei Töchter eines deutschen Bankdirektors in Prag, deren Lebens- und Liebesansprüche zur gleichen Zeit erwachen, da Hitler sich anschickt, auch in Prag alle derartigen Ansprüche niederzutreten - scheint für einen heutigen Film geradezu ideal. Die Kulisse der goldenen Stadt, gemischt mit nostalgischer Sehnsucht, backfischhafte, weißgekleidete Aufbruchstimmung kontrastiert mit dem lebensfeindlichen Braun und Feldgrau der einmarschierenden Nazis; ein selbstvergessenes, selbstverliebtes Bürgertum, das kaum kapiert, warum es untergeht, und dessen Untergang doch liebenswürdig und lebensuntüchtig zugleich ist: das alles ermöglicht dem Film seinen Blick zurück in eine mondän vermodernde Welt." (DER SPIEGEL) "Das alles ist wie von Meisterhand inszeniert und souverän abgelichtet..." (CINEMA)
