Fährmann Maria
In einem einsamen Dorf in der Heide stirbt der alte Fährmann während einer nächtlichen Überfahrt mit einem stummen, schwarz gekleideten Fahrgast, und unheimliche Gerüchte über den Fluss machen die Runde. Die heimatlose Maria, die nirgendwo sonst unterkommt, übernimmt die Fähre und die kleine Kate am Ufer. Eines Nachts setzt sie einen Verwundeten über, versteckt ihn vor seinen Verfolgern und pflegt ihn gesund - die beiden verlieben sich ineinander. Bald darauf steht der schweigende Fremde wieder am jenseitigen Ufer und verlangt überzusetzen, und Maria begreift, dass sie dem Tod selbst gegenübersteht, der ihren Geliebten holen will. Sie versucht ihn in die Irre zu führen, erst unter den Tanzenden eines Dorffestes, dann in der Kirche, wo sie ihr eigenes Leben für das seine anbietet. Frank Wysbars nebelverhangene Filmballade zählt zu den bedeutendsten Werken des deutschen phantastischen Kinos und lebt von Sybille Schmitz in ihrer Paraderolle.