Sisi
Die Aufregung im bayerischen Schloss Possenhofen ist groß: Der österreichische Kaiser Franz Joseph lädt Nené von Bayern nach Wien ein, um sie näher kennenzulernen. Alle erwarten, dass Nené die Frau des jungen Kaisers wird. Doch als sich auch die Wege der lebenslustigen jüngeren Schwester Sisi und des streng erzogenen Franz Joseph kreuzen, kommt alles anders. Der Kaiser entscheidet sich für Sisi. Nach der traumhaften Hochzeit wird das junge Paar schnell vom Alltag eingeholt. Während Franz nur das Leben als Kaiser kennt, fühlt sich die freiheitsliebende Sisi von den Traditionen am Wiener Hof erdrückt. Sie beginnt, gegen die Etikette aufzubegehren. Damit erntet sie Bewunderung, stößt aber auch auf Ablehnung, insbesondere beim konservativen Adel. Für den Kaiser ungewohnt sind das politische Interesse und die Einflussnahme seiner liberalen Frau, die große Sympathien im Volk genießt. Immer wieder führt dies zu Meinungsverschiedenheiten, die den kaiserlichen Führungsstil in der Vergangenheit, aber auch die aktuelle Innen- und Außenpolitik betreffen. Tatsächlich sind die Probleme im Kaiserreich nicht zu übersehen: Sowohl in Italien als auch in Ungarn, Provinzen des österreichischen Kaiserreiches, keimt revolutionäres Gedankengut auf, und die Rufe nach Mitbestimmung oder Unabhängig...
