FOLGE 1
Die Erotik-Disziplin
Sie tragen hautenge Kleidung, treten in Talk-Shows auf und lassen bei Foto-Shootings schon mal die Hüllen fallen: Viele Sportler verdanken ihre Popularität immer weniger ihren Leistungen als ihrer Ausstrahlung und einem erotischen Körper. Denn Sport ist Sex. Und Sportler sind sexy und Sex vermarktet sich gut. Die Macher des Damentennis haben das längst erkannt. Mehr als starke Aufschläge und platzierte Returns locken heute knappe Röcke und enge Shirts das Publikum auf die Tenniscourts und vor die Mattscheiben. Der Weltverband für Beachvolleyball dagegen kämpft gegen sein Image als Randsportart und nutzt die Erotik für mehr Öffentlichkeit. Auf internationalen Turnieren müssen die Sportlerinnen knappe Bikinis tragen. Schamgefühle erlaubt die Vermarktung nicht: Nur wer gut aussieht, kann Medaillen auch in lukrative Werbeverträge verwandeln ...