FOLGE 1
Drei ostdeutsche Frauen bummeln durchs L
Die Mainzer Stadtschreiberin Annett Gröschner geht mit zwei Kolleginnen, Peggy Mädler und Wenke Seemann, auf eine entschleunigte Reise durch Deutschland. Nur mit Regionalzügen fahren sie von Frankfurt an der Oder nach Mainz am Rhein. Dabei erkunden sie, was dieses Land zusammenhält und polarisiert – eine Bestandsaufnahme der Gegenwart in Ost und West und eine lyrische Entdeckungsreise. Prominente Schriftstellerinnen und Schriftsteller werden im Rahmen des "Mainzer Stadtschreiber Literaturpreises" zu Filmemacherinnen und Filmemachern und setzen ein eigenes Thema mit ZDF und 3sat filmisch um. Annett Gröschner und ihre Kollaborateurinnen überqueren auf ihrem Weg Flüsse und begegnen Menschen und Geschichten, die von Wandel, Widerstand und Hoffnung erzählen. Die Reise wird zur Erkundung der "Schwerkraft der Verhältnisse" für die drei Frauen: "Wie viel Bodenhaftung erzwingen die Krisen der Gegenwart, und lässt es sich mit Poesie dagegenträumen?", fragen sie. Ausgangspunkt ist Lebus an der Oder, Endpunkt Mainz am Rhein. Dazwischen: Orte, die für gesellschaftliche Bruchlinien stehen. In Grünheide, wo Tesla eine Gigafabrik errichtet hat, trifft Annett Gröschner die Aktivistin Manuela Hoyer, die im permanenten Kampf mit dem E-Auto-Giganten ist. Und das schon, seit dort 2020 angefang...