Otello

Otello

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Akt I: Der Schauplatz von Verdis vorletzter Oper ist Zypern, Ende des 15. Jahrhunderts. Im Dienste Venedigs kehrt der Feldherr Otello siegreich mit seinem Schiff in den Heimathafen zurück. Sein Widersacher Iago sinnt auf Rache, nachdem er sich bei der Beförderung Cassios zum Hauptmann übergangen fühlt. Es gelingt ihm, Roderigo gegen Cassio aufzuhetzen und so Cassios Degradierung zu erwirken. Akt II: Auf Anraten Iagos bittet Cassio Desdemona um Fürsprache bei Otello. Iago gelingt es, Otellos Misstrauen auf das Gespräch zwischen Cassio und Desdemona zu lenken, woraufhin dieser Desdemonas anschließende Bitte um Begnadigung Cassios schroff zurückweist. Als Desdemona versucht Otello zu besänftigen, wirft er das Tuch, das sie ihm um den Kopf binden will, zu Boden, das auf diesem Wege dem intriganten Iago in die Hände gelangt. Dieser schürt nun weiter Otellos Eifersucht und erzählt von einem Spitzentüchlein, das Otello einst Desdemona schenkte und das sich nun im Besitz Cassios befände. Otello schwört Rache. Akt III: Auf Nachfrage Otellos wird deutlich, dass Desdemona sich tatsächlich nicht mehr im Besitz des Taschentuchs befindet – als sie erneute Fürbitte für Cassio leistet, jagt er sie wütend davon. Im Anschluss daran wird er Zeuge eines von Iago geschickt geführten Gesprächs mit Cassio, das den Verdacht Otellos weiter zu erhärten vermag. Otello wird aufgetragen, nach Venedig zurückzukehren, Cassio soll derweil als sein Stellvertreter fungieren. Die Wut über diese Nachricht trifft Desdemona, die von ihrem Ehemann gewaltsam zu Boden geschleudert wird. Akt IV: Otello setzt seinen von Iago beflügelten Plan, Desdemona zu erwürgen, in die Tat um. Iagos perfide Intrige kommt ans Licht, doch da ist es bereits zu spät. Iago gelingt es zu fliehen und voller Verzweiflung, seine Liebe zu Desdemona auf den Lippen, wählt Otello den Freitod.
Starring Staatskapelle Dresden, Sächsischer Staatsopernchor Dresden, Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor