Celebrating DJ-Kicks
„Die Stärke von Dance Music ist, dass es praktisch keine Grenzen gibt“, sagt Horst Weidenmüller, der Gründer des Berliner Labels !K7, gegenüber Apple Music in „Celebrating DJ‑Kicks“. „Alles ist möglich.“ Dieses Gefühl der Freiheit leitet „DJ‑Kicks“, seit Weidenmüller die Reihe 1996 ins Leben rief und einigen der weltbesten Electronic-Musiker:innen die Möglichkeit gab, die Grenze zwischen Album und DJ-Set aufzulösen. „Als wir in den 90er-Jahren mit ‚DJ‑Kicks‘ anfingen, gab es noch kein kreatives Verständnis dafür, dass ein DJ ein:e Künstler:in ist“, sagt Weidenmüller. „Ich habe erkannt, dass die Kunstform eine Plattform braucht und der:die DJ im Mittelpunkt stehen muss.“ Der Stellenwert der DJs hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert, und „DJ‑Kicks“ hat einen nicht unerheblichen Anteil an dieser Entwicklung, wie die Interviews mit Carl Craig (der die zweite Ausgabe von „DJ‑Kicks“ gemixt hat), Tiga, Jayda G und Weidenmüller zeigen. „Es ist ein bisschen wie die Geschichte der DJs“, sagt Tiga.
