Up Next: beabadoobee
„Mein Schlafzimmer ist mein Refugium“, verrät beabadoobee Apple Music über den Ort, an dem sie seit 2017 Musik aufnimmt, nachdem der Vater ihr die erste eigene Gitarre schenkte. Sie ergänzt: „Dort fing alles an. Mein Schlafzimmer hat mich weinen gesehen, hat mich glücklich gesehen, es hat mich sogar dabei gesehen, wie ich mitten in der Nacht in Unterwäsche tanze.“ Und tatsächlich lassen sich diese verschiedenen Gemütslagen allesamt im unglaublich selbstbekennenden und ultra-nostalgischen Indie-Pop der auf den Philippinen geborenen und in London aufgewachsenen Singer-Songwriterin aufspüren. Das gilt für ihren ersten Song, den sie je geschrieben hat – das Lo-Fi-charmante „Coffee“ von 2017 wurde zum Überraschungshit und brachte ihr den ersten Plattenvertrag – genauso wie für das LP-Debüt „Fake It Flowers“ (2020), auf dem sie die heikle Zeit des Erwachsenwerdens in ihre Einzelteile zerlegt. In ihrem bewegenden „Up Next“-Auftritt nimmt uns die Künstlerin mit in jenes Kinderzimmer und erzählt davon, wie ihr die Musik geholfen hat, offene Wunden aus turbulenten Teenie-Tagen, in denen sie sich selbst verletzte und von der Schule flog, zu heilen. Und sie geht auf den Wunsch ein, jungen Frauen mit ihrem Sound ein Gefühl von Empowerment zu geben: „Es soll sich wie eine wärmende Decke anfühlen“, sagt beabadoobee. Mit Matt Wilkinson von Apple Music 1 spricht sie ehrlich über die Konsequenzen allzu großer Offenherzigkeit, darüber, wie sie mit The 1975-Sänger Matty Healy zu den Fashion Awards ging und am nächsten Morgen mit demselben Make-up im Unterricht auftauchte. Sie verrät auch, wie sie mit ihrem geradezu kometenhaften Aufstieg umgeht und vieles mehr. Sieh dir jetzt Interview und Filmporträt von beabadoobee an, die sich hier neben vielen weiteren „Up Next“-Acts einreiht.
