Liebe in der Stadt
Im Rom der Nachkriegszeit liegen Liebe und Leid durch alle Bevölkerungsschichten dicht beieinander, von hoffnungsvollen Liebhabern bis zu alleinerziehenden Müttern. Ein Journalist soll einen Dokumentarfilm über Heiratsagenturen drehen, verschiedene Prostituierte werden zu ihrem Beruf und ihrer Geschichte befragt, die Opfer gescheiterter Beziehungen beschäftigen sich mit Selbstmord und die männlichen Bewohner der Stadt kommentieren lautstark vorübergehende schöne Frauen. Unter dem Motto „Liebe in der Stadt“ vereinte der italienische Produzent und Drehbuchautor Cesare Zavattini sechs eigens produzierte Kurzfilme namhafter italienischer Regisseure, darunter Federico Fellini und Michelangelo Antonioni, zu einem eindrucksvollen Gesamtwerk. Besetzt hauptsächlich mit Laiendarstellern dokumentieren die einzelnen Episoden im Stil des Neorealismus das Leben und Lieben im vom Zweiten Weltkrieg gezeichneten Rom des Jahres 1953.