FOLGE 4
Eine Operation für Karina – Vom Glück, Gutes zu tun
Zurück in Deutschland geht ihm die Sache nicht mehr aus dem Kopf – er träumt sogar von dem Kind, obwohl er es noch nie gesehen hat. Er fragt einen Arzt im Wormser Krankenhaus, und der verweist ihn an Wolfram Wenz von der Orthopädischen Klinik in Heidelberg. "Das war wie ein Wunder", sagt er – und noch mehr, als Dr. Wenz versichert, er könne helfen. "In dem Moment kamen mir die Tränen", sagt Peter Schreider, und so fährt er nochmal in die Ukraine, um das Kind kennenzulernen. Es wird ein unvergessliches Erlebnis, und er weiß: Er muss etwas für sie tun. Nur woher soll das viele Geld für die OP kommen? Dann geschieht wieder "ein Wunder": Ein in die USA ausgewanderter Ukrainer ist auf Besuch in Karinas Dorf und lässt in seiner amerikanischen Heimatgemeinde Geld sammeln für Karinas OP. Wenige Monate später sind 30.000 Dollar beisammen; Karina kann nach Deutschland zur OP reisen …