FOLGE 1
Essen für Millionen
Der tägliche Verzehr von industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln wie Fisch, Fleisch, Gemüse und Fertiggerichten ist für die deutschen Konsumenten längst selbstverständlich. Doch woher kommen die Produkte und wie werden sie hergestellt? Die Industrie bedient sich effizienter Methoden in Zeiten der Massenproduktion. Convenience-Produkte – sprich mundgerecht zubereitete Speisen – wie z.B. das beliebte Fischstäbchen liegen weiterhin voll im Trend. Täglich werden in der weltweit größten Produktion in Bremerhaven 5 Millionen Stück hergestellt. Auch die Tomate steht in der Beliebtheitsskala der Deutschen ganz oben. Ob auf der Pizza, in Salat, Suppen oder als Ketchup. Dabei feiert die einst verschmähte Holland-Tomate ihr Comeback. Zurück zur Natur heißt es in den Treibhäusern der Tomatenbauern. Die Bestäubung der Pflanzen erfolgt wieder mit Bienenvölkern und Schädlinge werden auf natürlichem Wege statt mit der Chemiekeule bekämpft. Seitdem Tofuprodukte immer mehr Anhänger finden, muss auch in diesem Bereich industriell gefertigt werden. Nur aus Sojabohnen und Gewürzen entstehen Gerichte wie Bonanza Hacksteaks, Chikin Nuggets oder Veggie Döner Kebap. Doch bei vielen Deutschen gehört immer noch Fleisch auf den Tisch. In Europas größtem und modernsten Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück werden täglich 20.000 Schweine am Fließband getötet, geschlachtet und zerlegt. Und auch auf dem Rindfleischmarkt gibt es strenge Futtermittelkontrollen, BSE Schnelltests und eine hundertprozentige Rückverfolgbarkeit des Fleisches sind heute Standard.